LIFE
Auf die Warteliste

Private Beta · Zugang über die Warteliste

Alles über deinen Körper. An einem Ort.

Erholung, Schlaf, Ernährung, Training, Körperdaten und Kalender in einer ruhigen Oberfläche. Kein Punktesystem, keine Abzeichen, keine Werbung. Nur deine Zahlen, klar dargestellt.

Whoop- und Garmin-Sync Barcode-Scanner Connector für Claude PDF- und Markdown-Export Handy und Mac

Erholung und Schlaf

Drei Ringe, und nur zwei davon werden bewertet.

Schlafleistung und Erholung tragen Ampelfarben. Die Tagesbelastung bleibt blau, denn ein harter Trainingstag ist kein schlechter Wert. Das persönliche Belastungsziel steht als Strich auf dem Ring statt als Füllung bis zum Ziel – so behält die Marke ihre Position, und ein überschrittenes Ziel bleibt sichtbar, statt bei 100 Prozent hängen zu bleiben.

Whoop verbindet sich per OAuth und hält sich selbst aktuell, Garmin kommt per Export dazu. Eine Nacht zählt zum Aufwach-Tag, nicht zum Datum des Einschlafens. Und fehlt ein Messwert, bleibt der Ring leer und zeigt einen Gedankenstrich – keine Daten werden nie als gemessene Null gezeichnet.

Belastungen werden nie addiert. Die Skala ist logarithmisch und bei 21 gedeckelt: Fußball 4,9, Spazieren 4,0 und Krafttraining 8,7 ergeben zusammen 13,4 – nicht 17,6. Überlappende Einträge aus zwei Trackern gelten als eine Einheit, die gemessene gewinnt.

Ernährung

Einen Satz hinschreiben. Nicht vierzehn Formularfelder.

Ein Sprachmodell macht nur den Teil, der wirklich Sprache ist: den Satz zerlegen und aus „ein Glas Milch“ 240 Gramm machen. Die Nährwerte selbst kommen aus dem eigenen Katalog, dann Open Food Facts, dann USDA. Erst wenn nichts trifft, greift eine Schätzung – und dann steht sichtbar „geschätzt“ daran.

Zwei weitere Wege hinein: den Barcode fotografieren (der Server dekodiert, EAN-13 bis UPC-E) oder nach Namen suchen. Eine Zahl mit 8 bis 14 Ziffern im Suchfeld wird automatisch zur Barcode-Abfrage. Die Menge ist mit der zuletzt geloggten Menge dieses Lebensmittels vorbelegt – nicht mit geratenen 100 g.

Einen Bestätigungsschritt gibt es nicht. Die Einträge landen sofort im Tagebuch und lassen sich dort antippen und korrigieren, die Makros skalieren proportional mit.

Kalorienrechner

Ein Rechner, der sein eigenes Ergebnis nachprüft.

Jede Zeile liegt offen: Grundumsatz nach Mifflin-St Jeor, oder Katch-McArdle, sobald ein Körperfettwert vorliegt. Fünf Aktivitätsstufen nach FAO/WHO/UNU. Eiweiß zuerst, dann Fett, Kohlenhydrate sind der Rest. Geht die Aufteilung nicht auf, gibt erst Fett bis 0,5 g/kg nach, dann Eiweiß bis 1,6 g/kg – und eine Warnung bleibt stehen. Kohlenhydrate werden nie negativ, und es wird nie still etwas anderes gerechnet als angezeigt.

Dann kommt der Teil, den jeder Web-Rechner ausspart. Nach zwei Wochen misst LIFE die eigene Formel am tatsächlichen Gewichtsverlauf – die Steigung einer Ausgleichsgeraden durch die rohen Wiegungen, über höchstens 28 Tage. Die Korrektur wird auf 50 Prozent gedämpft, auf ±300 kcal gedeckelt und nie ohne Bestätigung übernommen.

Zielkontrolle nach 28 Tagen

Es geht langsamer voran als geplant

Gemessen −0,15 kg/Woche, geplant −0,39 kg/Woche. Vorschlag: 130 kcal weniger pro Tag.

3.008 kcal → 2.878 kcal

Training

Die Woche kennt drei Zustände, nicht zwei.

Grün heißt erledigt, orange heißt auf diesen Wochentag gelegt, verstrichen und noch nachholbar, grau heißt geplant und nicht fällig. Ein Plan ist ein Abgleichsmodell, kein hartes Raster – trainieren kannst du an jedem Tag. Ob ein Tag verpasst ist, entscheidet der Server, deshalb können Wochenleiste und Plan-Liste nie widersprechen.

Im Satz-Logger ist jeder offene Satz vorbelegt, in klarer Rangfolge: eigener geplanter Wert, dann derselbe Satz vom letzten Mal (Gewicht und Wiederholungen), dann der letzte Satz vom letzten Mal, dann das Plan-Ziel. Das geschätzte 1RM läuft nach Epley live mit und wird nie gespeichert – es ist eine abgeleitete Zahl, kein Messwert.

Der Zonenbalken gibt bewusst keine Trainingsempfehlung. Sechs Bänder der maximalen Herzfrequenz, die Farbe trägt die Aussage, Segmente unter 2 Prozent werden nicht gezeichnet, zählen aber mit. Eine 80/20-Aussage steht hier nicht: Die Regel bezieht sich auf Laktatschwellen, nicht auf Prozentbänder der HFmax.

Kalender

Zwei Zeitschichten in einem Raster.

Links steht, was geplant war: eigene Termine, Serien, per ICS abonnierte fremde Kalender, Verschieben und Ziehen direkt im Raster, eine rote Jetzt-Linie, die minütlich nachgezogen wird. Alles, was ein Kalender können muss – Tag, Woche, Monat, Jahr, Liste.

Rechts, in einer eigenen schmalen Spur, steht was tatsächlich passiert ist: Mahlzeiten, Training, Schlaf – abgeleitet aus deinen Daten, nie ein zweites Mal eingetippt. Eine eigene Spur ist Absicht: Eine Nacht von 00:00 bis 06:30 würde sonst den ganzen Vormittag der geplanten Termine in schmale Spalten quetschen.

Und es ist sauber gerechnet, nicht grob skizziert. Einträge mit weniger als 45 Minuten Abstand sind eine Mahlzeit und bekommen einen festen 30-Minuten-Block, weil ein Essenszeitpunkt ein Punkt ist und kein Zeitraum. Schlaf läuft mit echtem Beginn und Ende über Mitternacht. Serien speichern die Regel statt der Vorkommen und werden erst bei der Abfrage aufgeklappt.

LIFE in Claude

Claude fragen, wie es dir geht – und es liest die echten Zahlen.

LIFE hängt als eigener Connector in Claude: dreizehn Werkzeuge, sieben lesende und sechs schreibende. Den eigenen Status abrufen, den Trainingsverlauf der letzten Wochen oder den heutigen Kalender – oder einen Trainingsplan bauen und aktivieren lassen, ein Gewicht eintragen, einen Termin anlegen.

Kein Werkzeug rechnet dabei selbst. Jedes ruft dieselbe Route auf, die auch die App benutzt, und erbt deren Prüfungen, Besitzkontrolle, Rate-Limits und Fehlermeldungen. Der Zugang läuft über eine Google-Anmeldung mit Freigabeliste, und jeder schreibende Aufruf wird protokolliert – mit Zeitpunkt, Argumenten und Ergebnis.

Denselben Status gibt es als kompakte Markdown-Datei mit YAML-Kopf und Tabellen – sie fällt direkt in einen Obsidian-Vault. Und in der App schreibt ein Coach genau eine Empfehlung pro Tag, in vier kurzen Abschnitten. Kein Chat, keine Historie, keine medizinischen Diagnosen.

Ehrliche Fußnote: Der Connector wird je Konto freigeschaltet, und die KI-Funktionen brauchen einen API-Schlüssel. Ohne ihn schalten sie sich ab, der Rest von LIFE läuft unverändert weiter.

Was LIFE nicht ist

Drei Entscheidungen, die sich nicht ändern werden.

Kein Datengeschäft

Eigenes Konto, eigene Zeilen, eigene Daten. Nichts wird verkauft, nichts getrackt, keine Werbung. Gesundheitsdaten gehören nicht in eine Anzeigen-Auktion.

Kein Spiel

Keine Serien, keine Abzeichen, kein Konfetti, keine Emojis. Nichts versucht, dich mit schlechtem Gewissen in die App zu holen.

Kein Startup

Ein Solo-Projekt, gebaut und täglich benutzt von einer Person. Deshalb geht der Zugang in kleinen Schritten auf statt auf einmal.

Und die Details

Die kleinen Dinge, die entscheiden, ob eine App täglich benutzt wird.

Morgen-Briefing Beim ersten Start des Tages ein bildschirmfüllender Recap der Nacht – aber nur, wenn es wirklich eine frische Nacht gibt
Schritte Kommen per iPhone-Kurzbefehl herein, ohne zusätzlichen Tracker
Foto-Tagebuch Bilder pro Tag, direkt neben dem Tageseintrag, nie in einer Cloud-Galerie
PDF-Export Der komplette Datenbestand als ein Dokument, inklusive Körperanalyse
Hell und dunkel Hell, dunkel oder der Systemeinstellung folgen – wie diese Seite hier
Handy und Mac Zwei eigene Layouts, kein zusammengequetschter Kompromiss
Home-Bildschirm Installiert sich als Web-App auf iOS und Android, ohne Store

Fragen

Wann öffnet es für alle?

In den nächsten Monaten. Einladungen gehen vorher in Wellen raus, in der Reihenfolge der Liste. Ein genaues Datum steht hier bewusst nicht: Es wäre geraten.

Was kostet LIFE?

Aktuell nichts, und die Warteliste ist kostenlos und unverbindlich. Falls sich das je ändert, erfährt es die Liste vorher.

Brauche ich ein Whoop?

Nein. Whoop und Garmin sind optional. Ernährung, Training, Körperdaten und Kalender funktionieren komplett ohne Wearable. Erholung und Schlaf trägst du dann selbst ein oder lässt sie weg.

Auf welchen Geräten läuft es?

Im Browser auf Handy und Mac, mit je eigenem Layout. Auf iOS und Android lässt es sich auf den Home-Bildschirm legen und verhält sich wie eine App. Eine native iPhone-App ist geplant, nicht versprochen.

Was passiert mit meiner Mail-Adresse?

Sie wird gespeichert, um dir die Einladung zu schicken, und für nichts anderes. Kein Newsletter, keine Dritten, keine Werbung. Ein Klick in der Bestätigungsmail nimmt dich jederzeit wieder raus.

Sind die Zahlen auf dieser Seite echt?

Die Oberflächen-Bauteile sind 1:1 aus der App nachgebaut – gleiche Farben, gleiche Geometrie, gleiche Rechnung. Die Werte darin sind plausible Beispiele, nicht die echten Gesundheitsdaten einer Person.

Auf die Warteliste

Eine Mail-Adresse, ein Bestätigungsklick. Du hörst von LIFE, wenn ein Platz frei wird, und sonst gar nicht.

LIFE ist heute eine private Beta und bei einer kleinen Gruppe eingeladener Leute täglich im Einsatz. In den nächsten Monaten öffnet der Zugang für alle – bis dahin entscheidet die Warteliste über die Reihenfolge.